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Wunder der Liebe

In diesem Jahr kannst du all deine Wunden heilen lassen. Erwarte Wunder!
Ganz gleich, wie viel Schmerz, Leid und Unrecht du erlitten hast, niemand anderes als du bist verantwortlich für die Heilung deiner Wunden und deines gebrochenen Herzens. Solange du Anklage und Verurteilung aufrechterhältst, streust du Salz in deine Wunde und verlängerst deinen Schmerz. 
Die hohe Energie dieser Zeit, der bis zum Anschlag aufgedrehte ‚Wasserhahn‘ der Liebe, lässt aus Wunden jetzt sehr schnell Wunder werden, wenn du dich bereit erklärst für Vergebung, Heilung und Frieden. Frage dich nicht, warum musste ich so viel Leid erfahren (den Hintergrund dafür wirst du später erfahren), sondern sage: „Ich entscheide mich für die Liebe, die alles heilt, für die Kraft und Gnade der Vergebung, für die Zurücknahme aller Urteile, für den Frieden in mir und zwischen mir und allen Menschen meiner Gegenwart und Vergangenheit. Ich öffne mein Herz für meine Bitterkeit, meinen Groll, meinen Hass und meine Rachegedanken fühle sie im Strom der Liebe meines Herzens, das nichts als lieben will. Ich bin Liebe.
Solange du nicht bereit bist, Frieden zu machen mit allem, was war, verlängerst und wiederholst du das Leid und verletzt dich nur selbst.
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Imbolc

༺ Licht ༺
Siehst du das Leuchten der Strahlen ...
die Wasser sich beruhigen ...
hörst du das Singen des Windes ..
lausche dem nächtlichen Flügelschlag
wenn die Stimmen entschwinden 
fühle die Schönheit in diesem Augenblick ..
das Leuchten des inneren Licht's

 

©Tara Moos

Imbolc - Lichtmess

In der Nacht vom 1.Februar auf den 2.Februar wird das keltische Imbolc oder auch das Fest der Brigid gefeiert.

Obgleich die Natur noch in winterlicher Starre verharrt, werden die Tage schon merklich länger, und unmerklich steigt bereits der Saft in die Bäume. Die Sonne geht jeden Tag ein bisschen früher auf.

 

Die Lichtjungfrau Brigid

In diesem neuen Licht erscheint die Göttin als die schöne Lichtjungfrau Brigid - "die vom Strahlenkranz umgebene" -

und löst damit die dunkle, schwarze Göttin ab, die als Percht, Cerridwen oder auch Morrigane den Winter beherrschte.

Mit ihr steigen die Elementarwesen und Fruchtbarkeitsgeister aus der Erde, allen voran der Bär! Der Dickpelz, noch recht steif und schlaftrunken, steckt an diesem Tag seine Nase aus der Höhle, um zu sehen, wie weit der Frühling schon gediehen ist.

Der Bär ist kein anderer als der wiedergeborene, noch verhüllte jugendliche Sonnengott.

Noch ist er wild "Berserkerhaft".

 

Der Sinn der Jahreskreisfeste

Jedes Fest hat seinen eigenen Geist, lässt in uns ganz bestimmte Seelenseiten anklingen. Eine Zeit diese Seelenseiten mitschwingen und mitklingen zu lassen, uns erreichen und berühren zu lassen. Sich tief zu erinnern. Dann kann Heilung stattfinden, Lösung und Erlösung!

Um das geht es eigentlich bei allen diesen Festen, in allen grossen Mythen, die Erlösung.

Jedes dieser Jahreskreisfeste ist verbunden mit diesen Mythen, mit Helden, Göttern und Göttinnen. Und durch die Identifikation und Verschmelzung mit diesen Wesen entsteht Heilung und Erlösung. Sie leben es uns vor. ir Diese Feste in unser Leben feiern und ganz einfach auf das achten, was wir erleben und wahrnehmen und wenn es ein Sonnenstrahl ist.

 

Imbolc die Kraft der Lebendigkeit

Erinnern wir uns an dar Ungebrochene, das durch und durch Lebendige, die wilde Energie des Frühlings, die es schafft, alles wieder zum Leben zu erwecken. Sich erinnern, wie es sich anfühlt, Kind oder Jugendlicher zu sein. Alleine Kinder anzuschauen, wie sie vor Lebenigkeit sprühen, lebendig bis zum Anschlag, ist Heilung.

Das alles gehört zu diesem Fest und soll unsere Verkrustungen aufsprengen wie ein wilder Föhnsturm.

Stell dir vor wie viel Energie es braucht, dass unserer Bäume wieder zu spriessen anfangen, oder die Blumen durch die Schneedecke durchbrechen, Lebenswillen und Lust!

 

Jeder von uns kennt noch das Märchen "Schneeweisschen und Rosenrot".

Unter dem Pelz des Bären verborgen leuchtet Gold und steckt ein junger Prinz - der junge Sonnenkönig.

Und die beiden Mädchen "Schneeweisschen" und "Rosenrot" verkörpern, wie ihr symbolträchtiger Name schon besagt, die junge Göttin Brigid.

Ja und die alte Mutter, die dem Bären im Winter Zuflucht gewährt hatte, ist niemand anderes als die alte Erdmutter, die Frau Holle oder auch Frau Percht.

 

Der Herrschaftsantritt der Weißen Göttin und des Götterbärs war das Ende der Weihnachtszeit. Ihre Herrschaft dauerte bis Mai.

Das Jahresrad vom 25.11. dem Katharinentag wurde bis Lichtmess angehalten.

Das Jahresrad, im höchsten Norden auch das Sonnenrad, stand in dieser Zeit still, was ab der Lichtmess sich wieder mit Schwung drehen will.

 

Wachrütteln von Bäumen und Pflanzen

Wer hellsichtig genug war, konnte Brigid auf einem Hirsch reiten sehen, wie sie die Samen weckte und die Bäume wachrüttelte, so das die Säfte wieder zu fließen begannen. Sie verkörpert die Kräfte des Ostens und des neuen Morgens.

 

Zu Brigid und Maria Lichtmess begrüßten die Kelten Brigid mit einem Feuerfest und befragten das Orakel.

So beliebt war die holde, die Dichter, Heiler und Zauberer gleichermaßen inspiriert, dass selbst die Christen nicht auf ihr Fest verzichten mochten. Sie tauften das Imbolc-Fest in Maria Lichtmess um.

Der Name "Imbolc" bedeutet übrigens "Anlegen der Schafe zum Säugen", dies war die Zeit in der die ersten Schafe geboren wurden.

 

Brigid, die Hüterin des Feuers, bewachte an diesem Tag, oder besser in dieser Nacht, das heilige Feuer selbst, während es sonst von 19 Priesterinnen gehütet wurde;

In 19 Jahren ist eine Sarosperiode “ein großer Mondumlauf-Zyklus“ abgeschlossen und Sonne und Mond wieder in selber Relation zueinander stehen. Es war ein kosmisch ausgerichtetes Fest, das den Stand der Sonne und des Mondes beachtete.

Für jedes Jahr war eine eigene Priesterin eingesetzt.

Die Verbindung der Göttin Brigid mit dem Feuer geht aus ihrem Sonnen Charakter hervor. Lichtsäulen und Flammen begleiten sie, als sie "zwischen den Welten" ins Leben trat. Als Kleinkind schlief sie in einem Feuermeer... Ihr Attribut, Brigids feuriger Pfeil, war sprichwörtlich: der heiß ersehnte erste Frühlings-Sonnenstrahl, der die Erde wärmend traf.

Imbolc ist mit der heiligen Flamme verbunden, die die Sonne aus dem Winterschlaf erweckte.

Ein weiteres Attribut ist die Schlüsselblume, eine der ersten Frühlingsblumen.

 

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Neujahrswunsch

Neujahrswunsch

Ich wünsche Dir Kraft aus Deiner eigenen Mitte,

um Halt zu geben deinem unsicheren Schritte.

Und wo es Dir schwer fällt Dich zu entscheiden,

Frage dein Herz, denn es wird dich leiten.

Ich wünsche Dir Mut Dich selbst zu entfalten,

Deine Stärke den Ängsten entgegen zuhalten.

Ich wünsch', dass die Hoffnung nie fort von Dir geht,

selbst wenn die dunkelste Nacht vor Dir steht.

Ich wünsche Dir Glaube , der Berge versetzt,

und heilen lässt , was dich verletzt.

Ich wünsche Dir Kraft, die Sicherheit gibt.

Sei getragen vom Strom

eines Menschen, der liebt.

 

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~der störrische Esel und die süsse Distel der heil'gen Nacht ~

Als der heilige Joseph im Trau erfuhr, dass er mit seiner Familie vor der Bosheit des Herodes fliehen müsse, weckte der Engel in dieser bösen Stunde auch den Esel im Stall. "Steh auf!" sagte er von oben herab,"du darfst die Jungfrau Maria mit dem Herrn nach Ägypten tragen." Dem Esel gefiel das gar nicht. Er war kein sehr frommer Esel, sondern eher ein wenig störrisch von Gemüt. "Kannst du das nicht selber besorgen?" fragte er verdrossen. "Du hast doch Flügel, und ich muss alles auf dem Buckel schleppen! Warum den nach Ägypten, so himmelweit!"

"Sicher ist sicher!" sagte der Engel; und das war einer von den Sprüchen, die selbst einem Esel einleuchten müssen.

Als er nun aus dem Stall trottete und zu sehen bekam, welch eine Fracht der heilige Joseph für ihn zusammengetragen hatte, das Bettzeug für die Wöchnerin und einen Pack Windeln für das Kind, das Kistchen mit dem Gold der Könige und zwei Säcke mit Weihrauch und Myrrhe, einen Laib Käse und eine Stange Rauchfleisch von den Hirten, den Wasserschlauch, und schliesslich Maria selbst mit dem Knaben, auch beide wohlgenährt, da fing er gleich wieder an, vor sich hin zu maulen. Es verstand ihn ja niemand ausser dem Jesuskind.

"Immer dasselbe", sagte er, "bei solchen Bettelleuten! Mit nichts sind sie gekommen, und schon haben sie eine Fuhre für zwei Ochsen beisammen. Ich bin doch kein Heuwagen", sagte der Esel, und so sah er auch wirklich aus, als ihn Joseph am Halfter nahm; es waren kaum noch die Hufe zu sehen. Der Esel wölbte den Rücken, um die Last zurecht zu schieben, und dann wagte er einen Schritt, vorsichtig, weil er dachte, dass der Turm über ihm zusammenbrechen müsse, sobald er einen Fuss voran setzte.. Aber seltsam, plötzlich fühlte er sich wunderbar leicht auf den Beinen, als ob er selber getragen würde,; er tänzelte geradezu über Stock und Steinen die Finsternis.

Nicht lange, und es ärgerte ihn auch das wieder. "Will man mir einen Spott antun?" brummte er. "Bin ich etwa nicht der einzige Esel in Bethlehem, der vier Gerstensäcke auf einmal tragen kann?"

In seinem Zorn stemmte er plötzlich die Beine in den Sand und ging keinen Schritt mehr von der Stelle. Wenn er mich auch noch schlägt, dacht der Esel erbittert, dann hat er seinen ganzen Kram im Graben liegen!

Allein Joseph schlug ihn nicht. Er griff unter das Bettzeug und suchte nach den Ohren des Esels, um dazwischen zu kraulen. "Lauf noch ein wenig", sagte der heilige Joseph sanft, "wir rasten bald!"

Darauf hin seufzte der Esel und setzte sich wieder in Trab. So einer ist nun ein grosser Heiliger, dachte er, und weiss nicht einmal, wie man einen Esel antreibt!

Mittlerweile war es Tag geworden, und die Sonne brannte heiss. Joseph fand ein Gesträuch, das dünn und dornig in der Wüste stand, in seinem dürftigen Schatten wollte er Maria ruhen lassen. Er lud ab und schlug Feuer, um eine Suppe zu kochen; der Esel sah es voll Misstrauen. Er wartete auf sein eigenes Futter, aber nur, damit er es verschmähen konnte,. "Eher fresse ich meinen Schwanz", murmelte er, "als euer staubiges Heu!"

Es gab jedoch gar kein Heu, nicht einmal ein Maul voll Stroh; der heilige Joseph, in seiner Sorge um Weib und Kind, hatte es rein vergessen. Sofort viel den Esel ein unbändiger Hunger an. Er liess seine Eingeweide so laut knurren, dass Joseph entsetzt um sich blickte, weil er meinte, ein Löwe sässe im Busch.

Inzwischen war auch die Suppe gar geworden, und alle assen davon. Maria ass, und Joseph löffelte den Rest hinunter, und auch das Kind trank an der Brust seiner Mutter; nur der Esel stand da und hatte kein einziges Hälmchen zu kauen. Es wuchs da überhaupt nichts, nur etliche Disteln im Geröll. "Gnädiger Herr!" sagte der Esel erbost und richtete eine lange Rede an das Jesuskind; eine Eselsrede zwar, aber ausgekocht scharfsinnig und ungemein deutlich in allem, worüber die leidende Kreatur vor Gott zu klagen hat.

"I-a!" schrie er am Schluss, das heisst: "So wahr ich ein Esel bin!"

Das Kind hörte alles aufmerksam an. Als der Esel fertig war, beugte es sich herab und brach einen Distelstängel; den bot es ihm an, "Gut!" sagte er, bis ins innerste beleidigt. "So fresse ich eben eine Distel! Aber in deiner Weisheit wirst du voraussehen, was dann geschieht. Die Stacheln werden mir den Bauch zerstechen, so dass ich sterben muss, und dann seht zu ,wie ihr nach Ägypten kommt!"

Wütend biss er in das harte Kraut, und sogleich blieb ihm das Maul offen stehen; denn die Distel schmeckte durchaus nicht, wie er es erwartet hatte, sondern nach süssestem Honigklee, nach würzigstem Gemüse. Niemand kann sich etwas derart Köstliches vorstellen, er wäre denn ein Esel.

Für diesmal vergass der Graue seinen Groll. Er legte seine langen Ohren andächtig über sich zusammen, was bei einem Esel soviel bedeutet; wie wenn unsereins die Hände faltet.

 

Autor: Karl Heinrich Waggerl

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Spring Equinox Blessings - Frühlings Grüsse

Mit mütterlicher Zärtlichkeit werde ich euch in jeder Blüte zulächeln, die die Farbe der Liebe trägt und euch entzückt. Im Wind will ich euch liebkosen und eure Seufzer und Tränen trocknen. In warme Sonnenstrahlen will ich euch hüllen, wenn der Frost der Täuschung und Einsamkeit eure Herzen erfrieren lässt.

Wenn ihr aufs weite Meer hinausblickt, schaut ihr direkt auf mich; auf dem Altar des Horizontes bin ich mit meinem Gott vereint. Über den Baldachin des Himmels breite ich meine silbernen Strahlen, in den azurblauen Wellen atme ich euch entgegen.

 Paramahansa Yogananda

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